REFERENZKUNDE
Das Bankhaus August Lenz in München bietet Bankdienstleistungen und Finanzprodukte an. Das Unternehmen ist eine Tochter der Mediolanum Banking Group.
ANFORDERUNGEN
Die Sicherheit von Daten und Finanzinformationen hat für das Bankhaus August Lenz höchsten Stellenwert. Die externen Vertriebsmitarbeiter können über VPN-Verbindungen (Virtual Private Networks) auf Bankapplikationen zugreifen. Die im Innendienst beschäftigten Mitarbeiter übertragen regelmäßig Daten via VPN, da das Bankhaus August Lenz einzelne Branchenanwendungen ausgelagert hat. Für die Sicherheit des Netzwerks war das IT-Personal 20 bis 30 Prozent der Arbeitszeit mit der Verwaltung der Infrastruktur beschäftigt. Drei Antivirenprogramme, zwei Firewalls und ein Backup-Programm waren regelmäßig zu aktualisieren und zu überwachen. Für Marc Stückemann, IT-Manager im Bankhaus August Lenz, stand jedoch im Vordergrund, dass sich seine Mitarbeiter stärker auf Wartung und Ausbau der Banklösungen und auf die Unterstützung des Salesteams konzentrieren können. Ein weiteres Ziel des IT-Managers war es, den Remote-Zugriff für Vertriebsmitarbeiter zu vereinfachen. „Sie müssen ihren Alltag so einfach wie möglich gestalten, sodass sie sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können: das Verkaufen“, erklärt Stückemann. Im schlimmsten Fall verloren diese Mitarbeiter täglich viel Arbeitszeit beim Aufbau von VPN-Verbindungen und dem Kopieren von Dateien auf ihre Notebooks.
LÖSUNG
Stückemann ließ die Verwaltung der Systeme optimieren und überflüssige Server abschaffen. Mithilfe des Microsoft Gold Certified Partners Trinity Computer führte das Bankhaus August Lenz eine Prerelease-Version von Windows Essential Business Server 2008 Premium ein. Die Lösung besteht aus dem Betriebssystem Windows Server 2008 sowie Microsoft System Center Essentials 2007, Microsoft Exchange Server 2007 Standard, Microsoft Forefront Security for Exchange Server und Microsoft Forefront Threat Management Gateway. „Wir fanden es spannend, dass diese Serverlösung zu einem wettbewerbsfähigen Preis erhältlich war“, sagt Stückemann. Beim Bankhaus läuft Windows Essential Business Server 2008 auf drei IBMx3800-Servern mit Intel-Xeon-Prozessor. Das Bankhaus nutzt nun eine konsolidierte Verwaltungslösung für seine IT-Infrastruktur. Täglich informiert ein Report die IT-Abteilung über den aktuellen Zustand der Unternehmenssoftware, erkennt IT-Probleme und vereinfacht es erheblich, die gesetzlichen Anforderungen im Berichtswesen zu erfüllen. Das Finanzinstitut konnte die Zahl seiner Antispam- und Antivirenprogramme verringern und hat die Zahl der Server von fünf auf drei reduziert. Verkaufsmitarbeiter können mit dem Remote-Web-Arbeitsplatz in Windows Essential Business Server 2008 einfacher auf ihre E-Mails, Dateien und andere Ressourcen zugreifen.
NUTZEN
Erhöhte Netzwerksicherheit: Die Serverlösung hat die Kontrolle über vertrauliche Finanzinformationen weiter verbessert. Es gibt zum Beispiel bessere Überwachungsmechanismen für Personen, die sich ins Netzwerk einloggen. „Zudem können unsere mobilen Anwender E-Mails und Dateien einfach, sicher und zuverlässiger von Fernarbeitsplätzen abrufen“, sagt Stückemann. Die Verwendung des Dateisystems Windows Distributed File System (DFS), das Lasten auf mehrere Festplattenlaufwerke verteilt, erhöht die Verfügbarkeit. „Früher nutzten wir für die Lastverteilung eine Hardwarelösung, die eine Menge Geld kostete“, so Stückemann. „Mit DFS kann ich Datenvolumina über ein größeres Festplatten-Array verteilen und damit die Datensicherheit erhöhen.“
Höhere Produktivität: Stückemann erwartet, dass sich die Zeit für Verwaltungstätigkeiten und das Generieren der gesetzlich vorgeschriebenen Berichte um 10 bis 15 Prozent reduzieren wird. „Unsere Mitarbeiter können viele verschiedene Funktionen über nur eine einzige Verwaltungskonsole steuern“, lobt er. „Ein Wechsel zwischen Programmen ist nicht mehr erforderlich. Und das automatisierte Reporting setzt Ressourcen frei für Aufgaben, die das Unternehmen voranbringen.“
Einfacherer Fernzugriff: Die Funktion Remote-Web-Arbeitsplatz gibt Vertriebsmitarbeitern einfachen Zugriff auf alle Programme. „Sie sparen täglich beim Login ungefähr 15 bis 30 Minuten“, schätzt Stückemann. „Ich erhalte eine viel höhere Amortisation, wenn Vertriebsleute verkaufen, statt Routinetätigkeiten im administrativen Bereich nachzukommen. Außerdem hat der Spamfilter in Exchange Server 2007 das Spamaufkommen um ungefähr 10 bis 15 Prozent reduziert.“
Niedrigere Technologiekosten: Die Multiserverlösung im Paket spart bares Geld. „Wenn wir all diese Produkte einzeln gekauft hätten, hätten wir 30 000 Euro mehr ausgeben müssen“, sagt Stückemann. „Wir haben auch bei der Hardware gespart, indem wir unseren Messaging-Cluster durch einen einzigen, leistungsstärkeren Server ersetzten.“
Mehr Potenzial für Wachstum: Bankhaus August Lenz hat mit schnelleren Servern, verbessertem Datenschutz, höherer Mitarbeiterproduktivität und der Möglichkeit, neue Services wie Collaboration-Sites anzubieten, die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen. „All diese Möglichkeiten werden uns helfen, zu wachsen und den Schwerpunkt auf Dienstleistungen zu legen, die den Reingewinn verbessern“, ist Stückemann überzeugt.